Konzerte im Radio

Konzerte

Mittwoch 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Maximilian Hornung (Violoncello) Leitung: David Zinman Igor Strawinsky: Concerto in D Robert Schumann: Violoncellokonzert a-Moll op. 129 Johann Sebastian Bach: Bourree aus Violoncello-Suite Nr. 3 C-Dur BWV 1009 (Konzert vom 16. März 2019 in der Stadthalle in Heidelberg) Mel Bonis: Septett op. 72 Mitglieder des SWR Symphonieorchesters Richard Strauss: "Traumlicht" Singer Pur Georges Bizet: L"Arlésienne-Suite Suite Nr. 1 Kammerorchester Basel Leitung: Christopher Hogwood Wolfgang Amadeus Mozart: "Don Giovanni", Arie der Zerlina (1. Akt), Bearbeitung Emmanuel Pahud (Flöte) Andreas Ottensamer (Bassetthorn) Kammerakademie Potsdam Maurice Ravel: Rapsodie espagnole London Symphony Orchestra Leitung: André Previn

Mittwoch 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Sinfonia of London, Dirigent: John Wilson; Miah Persson, Sopran. Johann Strauß: Ouvertüre zu "Die Fledermaus" * Alban Berg: Sieben frühe Lieder für hohe Stimme und Orchester * Erich Wolfgang Korngold: Symphonie Fis-Dur op. 40 (aufgenommen am 4. September in der Royal Albert Hall in London im Rahmen der "BBC Proms 2021"). Präsentation: Peter Kislinger. Sinfonia of London Die Sinfonia of London war in den 1950er- und 1960er-Jahren als Studio- und Filmorchester berühmt. Wer Hitchcocks Film "Vertigo" sieht, hört das Orchester den Bernard Hermann-Soundtrack spielen. 2018 wurde das Orchester von John Wilson neu gegründet - zunächst wieder als Studioorchester. Wilson verpflichtet jeweils Spitzenkräfte aus britischen und internationalen Orchestern. Das Debüt des Orchesters bei den Londoner BBC Proms war zugleich dessen erstes Live-Konzert. Korngolds einzige Symphonie Wilson hat immer schon das Hauptwerk des Abends bewundert: Korngolds Symphonie in Fis-Dur. Die Sicht auf das Werk des als Hollywood-Filmkomponisten Gebrandmarkten änderte sich nachhaltig erst nach 1972 dank einer Schallplatte mit den Münchner Philharmonikern und dem Dirigenten Rudolf Kempe. Seit damals haben sich auf Tonträgern acht Dirigenten des Werkes angenommen: Albert, De Preist, Downes, Pedro Halffter, Previn, Storgårds und Welser-Möst. Von der Modernität einer Retro-Musiksprache Korngold formuliere, so Wilson, in seiner einzigen Symphonie seine Trauer um eine von Nationalsozialismus und Krieg zerstörte Welt in einer "Retro-Musiksprache, die auf die Mahlers Postromantik" zurückgreife. Wilson und sein Orchester entdeckten vieles, schrieb der Kritiker des "Guardian", was bisher nicht aufgefallen sei: beängstigende Brutalität im mechanistischen Tempo des ersten Satzes; ein Adagio, das einen mit tiefer Trauer statt der üblichen Nostalgie konfrontiere; Ironie und Zweideutigkeit im abwechslungsreichen Finalsatz, den manche einfach nur als unbeschwert auffassen.

Mittwoch 19:30 Uhr Ö1

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Gerhard Hafner. Tänze, Madrigale und Estampien von u.a. Johannes Ciconia, Giovanni da Firenze, Magister Piero. Lesung aus den Novellen von Giovanni Boccaccios "Il Decamerone". The Unicorn Ensemble, Leitung: Michael Posch, Blockflöten; Karl Markovics, Lesung. (Aufgenommen am 8. Juli 2021 in der Helmut List Halle in Graz im Rahmen der "styriarte"). In Giovanni Boccaccios Novellensammlung "Il Decamerone", entstanden zwischen 1349 und 1353 geht es äußerst sinnlich zu. An zehn aufeinanderfolgenden Tagen erzählen junge Frauen und Männer einander jeweils zehn neue Geschichten über Lust und Liebe. Weil sie gerade der Pest in Florenz entflohen sind, feiern sie das Leben in erotischen Erzählungen. Partnertausch und Liebesbetrug werden in jeder erdenklichen Variante durchgespielt. Der toskanische Dichter Giovanni Boccaccio begründete damit kurz nach der ersten großen Pest von 1348 die Kunst der Novelle, der kurzen, zugespitzten Erzählung voller Wort- und Situationswitz. Bei der heurigen "styriarte" gab der österreichische Schauspieler Karl Markovics einige Kostproben aus "Il Decamerone" zum Besten. Musik, wie sie im Florenz des Jahres 1348 erklungen sein mag, interpretierte das von Michael Posch angeführte Ensemble.

Mittwoch 20:00 Uhr rbb Kultur

RBBKULTUR RADIOKONZERT

Trevor Pinnock dirigiert die Kammerakademie Potsdam Konzertaufnahme vom 17.06.2017 im Dom St. Peter und Paul in Brandenburg Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenkonzert D-Dur, KV 314 Emmanuel Pahud François Devienne: Flötenkonzert Nr. 7 e-Moll Emmanuel Pahud Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur, KV 201 Waldemar von Bauszern: Oktett d-Moll Berolina Ensemble Alexander Glasunow: Der Wald, Fantasie für Orchester cis-Moll, op. 19 Aurora Quartett

Mittwoch 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Simultankonzerte in Buchenwald, Jerusalem, Berlin und Jena Peteris Vasks "Tala gaisma - Fernes Licht" Konzert für Violine und Streichorchester Marc Sinan "Gleißendes Licht - ein musikalisches Ritual des Erinnerns" (Uraufführung) Berlin: Michael Wendeberg, Klavier Buchenwald: Knabenchor der Jenaer Philharmonie und Blechbläser der Staatskapelle Weimar Jerusalem: Hadar Dimand, Sprecherin Jena: Rosa Donata Milton, Violine Katia Guedes und Johanna Vargas, Sopran Johanna Krödel, Alt Andreas Fischer, Bass AuditivVokal, Dresden Jenaer Philharmonie Leitung: Simon Gaudenz, Andrea Molino und Berit Walther Das Projekt "Gleißendes Licht" des türkisch-deutschen Komponisten Marc Sinan versucht im Hier und Jetzt, die Impulse von Schmerz und Klage, von Vergeltung und Rache musikalisch zu befragen. "Gleißendes Licht" bindet das Gestern und das Heute, ist Verneigung vor den Opfern, ist bittere Anklage und radikaler Ruf nach einer Gerechtigkeit, die nicht mehr warten will und kann. "Gleißendes Licht" verbindet vier Orte: Auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald erklingt ein Knabenchor. Begleitet von der Staatskapelle Weimar, sendet er einen Impuls nach Jena, den die Jenaer Philharmoniker gemeinsam mit dem Dresdner Chor AuditivVokal und vier Solistinnen und Solisten zu einem Oratorium steigern. Weitere Brücken nach Jena schlagen die junge israelische Schauspielerin Hadar Dimand in Jerusalem mit Texten von Batsheva Dagan, die als junge Frau Auschwitz überlebte. Der Pianist Michael Wendeberg wird auf dem Berliner Bebelplatz ein Konzert mit Teilen aus Sinans multilokaler Komposition und weiteren Werken von Beethoven, Schubert, Schumann u.a. spielen. Im Jenaer Volkshaus wird "Gleißendes Licht" programmatisch durch Stücke von Peteris Vasks und Arvo Pärt ergänzt.

Mittwoch 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Musik aus der Region

Kammermusiktage Mettlach 2021 Franziska Hoelscher, Violine Maximilian Hornung, Violoncello Aaron Pilsan, Klavier Quatuor Arod Robert Schumann Adagio und Allegro As-Dur op. 70 Luciano Berio Sequenza VIII Felix Mendelssohn Bartholdy Klaviertrio d-Moll op. 49 Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur op. 44 Konzert vom 16. Juli aus dem Zeltpalast Merzig

Mittwoch 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Susanne Herzog "Babi Yar" - 13. Sinfonie von Schostakowitsch Zum 80. Jahrestag des Massakers von Babi Yar sendet WDR 3 eine Aufnahme von Dmitrij Schostakowitschs 13. Sinfonie mit dem Dirigenten der Uraufführung: Kirill Kondraschin. Am 29. und 30. September 1941 erschossen die Nazis in der Schlucht Babi Yar in der Ukraine nahe Kiew über 33.000 Juden. Lange Zeit wurde diesem grauenvollen Massenmord wenig Beachtung geschenkt. 1961 prangerte der russische Dichter Jewgenij Jewtuschenko in seinem Gedicht "Babi Yar" an, dass kein Mahnmal in der Schlucht an das Massaker erinnere. Gleichzeitig kritisierte er den Antisemitismus in der damaligen Sowjetunion. Schostakowitsch war tief berührt von Jewtuschenkos Gedicht und vertonte es zu klanggewaltiger Musik für Bass, Chor und Orchester: der erste Satz seiner 13. Sinfonie. 1962 dirigierte Kirill Kondraschin, künstlerischer Leiter der Moskauer Philharmoniker, Schostakowitschs 13. Sinfonie. Der Plan der sowjetischen Machthaber, die Uraufführung zu verhindern, war gescheitert. Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 13 b-Moll, op. 113 "Babi Yar" Arthur Eisen, Bass; Staatlich Akademisch Russischer Chor der UdSSR; Sinfonieorchester der Moskauer Staatlichen Philharmonie, Leitung: Kirill Kondraschin Aufnahme aus Moskau

Mittwoch 20:05 Uhr BR-Klassik

Konzert der musica viva

Ensemble Modern Orchestra Leitung: Vimbayi Kaziboni Heiner Goebbels: "A House of Call. My Imaginary Notebook" (Uraufführung) Auf Initiative des Musikfests Berlin und des Ensemble Modern schrieb der Komponist Heiner Goebbels zum Beethoven-Jahr 2020 ein abendfüllendes Orchesterwerk für die große Formation des Frankfurter Klangkörpers, das im September 2020 uraufgeführt und auf Tournee hätte gehen sollen. Dann kam die Covid-19-Pandemie. Alle Partner konnten jedoch die Uraufführung und die anschließende Tournee dieses außergewöhnlichen Projektes um exakt ein Jahr verschieben: auf den August 2021 und die Folgemonate. "A House of Call. My Imaginary Notebook" ist ein vierteiliger Zyklus von Kompositionen, in denen das Ensemble Modern Orchestra auf Stimmen reagieren wird, die Heiner Goebbels in einem imaginären Notizbuch bewahrt hat; Stimmen, auf die er bei Projekten, Reisen, Begegnungen oder in Archiven - manchmal auch zufällig - gestoßen ist und die jetzt mit ihren eigenen Klängen und Sprachen wiederkehren und "den Ton angeben": Dialoge, Beschwörungen, Gebete, Anrufungen, Aufrufe, Sprechakte oder Lieder. Es sind unverwechselbare, "eigentümliche" Stimmen, die jetzt, meist zum ersten Mal, auf einer Konzertbühne zu Gehör kommen. Die Musikerinnen und Musiker des Orchesters antworten darauf, individuell oder kollektiv, wie der Chor in einem "Responsorium": Sie kommentieren, unterbrechen, unterstützen und widersprechen.

Mittwoch 21:00 Uhr SRF 2 Kultur

Neue Musik im Konzert

Friedrich Cerha - Friedrich der Grosse Konzertaufnahmen von Radio SRF 2 Kultur aus der aktuellen Musikszene.

Mittwoch 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Matija Das ist eine Alternative-Pop-Band aus München, die 2020 ihr Album "Byebyeskiesofyesterday" veröffentlicht hat. Im gleichen Jahr sind Matija auch beim Reeperbahn Festival aufgetreten. Danach haben wir für Euch Bilbao: Die vierköpfige Indie-Band aus Hamburg und Berlin hat sich 2019 auf dem Reeperbahn Festival gegründet, ein Jahr später waren die Jungs schon im Lineup von Europas größtem Clubfestival vertreten - wir haben Euch den Mitschnitt des Konzerts.

Mittwoch 23:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Jake Isaac Der Musiker aus London verbindet Singer-Songwriter-Musik mit Soul-Pop, hat schon mehrere EPs und mittlerweile zwei Alben veröffentlicht. Bei Deutschlands größtem Clubfestival war der Mann auch schon zu Gast: Wir haben für Euch das Konzert von Jake Isaac beim Reeperbahn Festival 2016.

Donnerstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Neue Musik

St. Laurence Church Catford, London Aufzeichnung vom 12.06.2021 Huw Morgan "the kestrel stands haloed before the sun" (2020) Lauren Redhead "post-praeludium per organum/organa" (2021) Jesse Ronneau "Six Unmeasured Preludes" (2020) Maureen Wolloshin "Blurred Horizons" (2020) Luis Henrique Yudo "PRÉMESURÉ" (2020) Alistair Zaldua "partial map" (2021) Lauren Redhead, Orgel Alistair Zaldua, Live-Elektronik

Dienstag Donnerstag

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