Spezialtipp

Gefahr ist mein Geschäft

Bild: SWR/Heinz Meidele

Freitag, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Gefahr ist mein Geschäft

Nach dem gleichnamigen Roman von Raymond Chandler, aus dem Amerikanischen von Wilm W. Elwenspoek, Erstsendung 30.01.1079. v.li.: Jeeter sen. (Horst Beilke), Harriet Huntress (Renate Schröter), John Dalmas (Christoph Quest), George (Heinz Meier)

Tagestipp

Heute, 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Simultaneous Von Pamela Z Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 54"30 (Ursendung) Wenn zwei Menschen an zwei Orten gleichzeitig dasselbe tun, entsteht ein Fünkchen Magie. Die Vokalperformerin Pamela Z erforscht das Phänomen der Gleichzeitigkeit vom Unisono bis zur Multitasking-Kultur. Das Hörstück "Simultaneous" entstand aus einer Faszination: Die Komponistin und Vokalperformerin Pamela Z konnte nicht aufhören, über das Phänomen Simultanübersetzung nachzudenken. Einerseits interessierte sie sich für die mentale Fähigkeit zur Gleichzeitigkeit: das In-einer-Sprache-Sprechen, während man einer anderen zuhört. Andererseits war sie begeistert vom Klang sich überlagernder Stimmen. Für "Simultaneous" sprach Pamela Z mit Menschen über verschiedene Formen von Synchronizität: von jenen magisch-zufälligen Momenten, die entfernte Orte oder Zeiten miteinander verbinden, bis hin zur zweifelhaften Kulturtechnik des Multitasking. Pamela Z steuert ihre Musik-Controller mit feinen Gesten. Wenn sie auf der Bühne steht, wirkt es, als würde sie tanzen. Mithilfe dieser Geräte schichtet sie Interviewsamples und verwebt sie mit ihrer eigenen Stimme zu einem Rausch der Gleichzeitigkeit. Pamela Z ist Performerin, Komponistin und Medienkünstlerin. Sie arbeitet mit Stimme, Sampling, durch Gesten gesteuerte Midi-Controller und Video. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter die United States Artists Fellowship (2020), den Rome Prize (2019), das Stipendium der Robert Rauschenberg Foundation (2017), den Herb Alpert Award (2016), den Doris Duke Artist Impact Award (2015) und das Guggenheim-Stipendium (2004). Simultaneous

Konzerttipp

Heute, 23:05 Uhr BR-Klassik

Jazztime

Bühne frei im Studio 2 ... ... für Alma Naidu (Gesang), Thomas Stieger (Kontrabass), Philipp Schiepek (Gitarre) und Valentin Renner (Schlagzeug) Aufnahme vom 18. November 2020 im Studio 2 des Münchner Funkhauses Moderation und Auswahl: Beate Sampson Was kann einem jungen, aufstrebenden Jazztalent Besseres passieren, als bei einer Jamsession im Club von einem erfolgreichen, erfahrenen Musiker entdeckt und im Anschluss von ihm engagiert zu werden? Genau das ist geschehen, als Alma Naidu in den frühen Morgenstunden bei der Jazzwoche in Burghausen 2019 eine berührende Version von "My funny Valentine"? sang und den Schlagzeuger Wolfgang Haffner damit begeisterte. Nun ist sie auf seinem aktuellen Album zu hören und hat schon viele Konzerte mit ihm gespielt - selbst in Zeiten der Corona-Pandemie. Und das, obwohl sie auch anderweitig ziemlich beschäftigt war und es nach wie vor ist. Im Herbst 2019 etwa absolvierte sie ein Gastsemester an der Royal Academy of Music in London, wo sie auch Unterricht von Norma Winstone bekam, einer der wichtigsten Stimmen des europäischen Jazz seit den 70er Jahren. Aufgewachsen ist Alma Naidu umgeben von klassischem Gesang. Ihre Mutter ist die am Gärtnerplatztheater in München engagierte Kammersängerin Ann-Katrin Naidu. Klavier- und Geigenunterricht, später dann Tanz und Musicalgesang gehörten wie das Gitarrespielen und eine Vorliebe für die Hardrock-Band "Metallica" zu Alma Naidus breitgefächerter, musikalischer Sozialisation. 2016 begann sie ein Studium am Jazzinstitut der Musikhochschule in München und fuhr seither stilistisch mehrgleisig: Musical- und Operettenproduktionen einerseits, bayerisches Landesjugendjazzorchester und der Aufbau eines eigenes Jazz-Repertoires andererseits. Nun kommt sie ins Studio 2 mit einer feinfühligen Mischung von schwebend swingenden Standard-Versionen und eigenen, poetischen Kompositionen. Mit Gitarrist Philipp Schiepek und Pianist Simon Oslender hat sie zwei perfekte, atmosphärisch gestaltende Begleiter und Solisten an Bord, die selbst als Bandleader und Komponisten gerade am Beginn einer vielversprechenden Laufbahn stehen. Mit Bassist Thomas Stieger und Schlagzeuger Valentin Renner dazu noch eine sensibel agierende Rhythmusgruppe. Man darf gespannt sein auf dieses hochmusikalische U25 Quintett.

Hörspieltipp

Heute, 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

ARD Radio Tatort: «Wie, weiss keiner» von Dirk Schmidt Hamm ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen - und Heimatort des schrägsten Ermittlerteams aller Radio Tatorte: Der Task Force Hamm. Und die wird im neuesten Fall echt gefordert. Denn eine Serie von Anschlägen hält Hamm in Atem. Und das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei schwindet stündlich.

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Der Ochse Symbol der Güte und Beständigkeit Der Esel Die Entdeckung der Langsamkeit Das Kalenderblatt 4.12.1993 Frank Zappa stirbt Von Markus Mähner Der Ochse - Symbol der Güte und Beständigkeit Autorin: Susi Weichselbaumer / Regie: Martin Trauner Wild, ungestüm, fruchtbar wie ein Stier - das ist der Ochse nicht. Dafür hat er andere Qualitäten. Kastriert sind Ochsen friedfertig. Genügsam ziehen sie Pflug und Wagen über weite Strecken. Kräftig, aber nicht schnell. Kleinbauern in vielen Ländern der Erde setzen nach wie vor auf Ochsen, weil Maschinen und Traktoren schlichtweg zu teuer sind. In der Agrarwirtschaft der Industrieländer spielt der Ochse kaum mehr eine Rolle, lediglich als Fleischlieferant für das "Spezialitätenregal". Dennoch ist der Ochse präsent: Weihnachten steht er neben dem Kollegen Esel jedes Jahr in der Krippe. Im Frühling lässt er sich regelmäßig zum Pfingstochsen ausstaffieren. Sommer für Sommer tritt er bei diversen Ochsenrennen an. Und dann ist auch schon wieder Weihnachten... Als Symbol der Güte, Beständigkeit, Treue, Opferbereitschaft hatte und hat der Ochse einen festen Platz in Religion und Mythologie. Der Esel - Die Entdeckung der Langsamkeit Autorin: Christiane Seiler / Regie: Eva Demmelhuber Das Grautier ist eine besonders schillernde Kreatur. Einerseits haftet ihm der Ruf an, störrisch, dumm und faul zu sein, andererseits verlassen sich Menschen seit Jahrtausenden auf seine Zuverlässigkeit und Stärke. Esel wurden früher domestiziert als Pferde und waren zu allen Zeiten vor allem als Träger schwerer Lasten in Gebrauch. Trittsicher und unbeirrbar überqueren Hausesel sogar heute noch Gebirge und Wüsten. Hierzulande sieht man sie gelegentlich mit Schafen auf einer Weide stehen, als Beschützer der Herde. Und auch Maultiere, eine Kreuzung aus Pferd und Esel, werden immer noch gezüchtet. Was aber hat eigentlich der Esel an der Krippe des Jesuskindes zu suchen? Und warum wählen gestresste Großstadtmenschen Esel als Wanderbegleiter? Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Bernhard Kastner

Podcast

Bayern 2

Widerstand!? Ein rechter Humbug

Jörg Meuthen will die AfD verbieten lassen. Ist natürlich Unsinn. Doch wo rechte Häupter sich erheben, bleibt manchmal kein Auge trocken. Achten Sie auf Ihre Uniform!

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WDR

17 Days (2/2): Mit dem Motorroller nach Irland

-Reise-Abenteuer- Jonas hat es tatsächlich von Bochum bis zum Hafen in Wales geschafft. Jetzt nur noch schnell rüber nach Dublin, eine Shakespeare-Originalausgabe kaufen und ab zurück nach Bochum. Leider ist die letzte Fähre schon weg - und Jonas hat nur noch neun Tage Zeit! // Von Jonas Baeck / Nach seinem Roman "Wenn die Sonne rauskommt, fahr ich ohne Geld" / Bearbeitung und Regie: Matthias Kapohl / WDR 2020 / www.hoerspiel.wdr.de

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