Webradio und Livestream

Spezialtipp

Session

Bild: SWR/Margrit Müller

Mittwoch, 21:05 Uhr SWR2

SWR2 NOWJazz

Session

"Freiburger Bass-Säule - Dieter Ilg zum 60. Geburtstag". Dieter Ilg, Bassist

Tagestipp

Heute, 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Matija Das ist eine Alternative-Pop-Band aus München, die 2020 ihr Album "Byebyeskiesofyesterday" veröffentlicht hat. Im gleichen Jahr sind Matija auch beim Reeperbahn Festival aufgetreten. Danach haben wir für Euch Bilbao: Die vierköpfige Indie-Band aus Hamburg und Berlin hat sich 2019 auf dem Reeperbahn Festival gegründet, ein Jahr später waren die Jungs schon im Lineup von Europas größtem Clubfestival vertreten - wir haben Euch den Mitschnitt des Konzerts.

Konzerttipp

Heute, 23:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Jake Isaac Der Musiker aus London verbindet Singer-Songwriter-Musik mit Soul-Pop, hat schon mehrere EPs und mittlerweile zwei Alben veröffentlicht. Bei Deutschlands größtem Clubfestival war der Mann auch schon zu Gast: Wir haben für Euch das Konzert von Jake Isaac beim Reeperbahn Festival 2016.

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

bin pleite ohne mich Von Gesche Piening Regie: die Autorin Mit: Stefan Bissmeier, Katja Bürkle, Martin Feifel, Julia Gräfner, Raphaela Möst, Andreas Neumann, Murali Perumal, Nina Steils, Cathrin Störme Komposition: Mathis Nitschke Musiker: Leonhard Schilde, Kontrabass Erik Kosta, Schlagzeug Ton und Technik: Michael Krogmann, Adele Kurdziel Produktion: BR / Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 53"15 (Ursendung) Pleite sein, bankrottgehen, hochverschuldet leben, Privatinsolvenz anmelden - das sind Bedrohungen, die wir uns lieber nicht so genau ausmalen und schon gar nicht selbst erleben möchten. Aber was, wenn es doch passiert? Hier spricht das erschütterte Selbstwertgefühl jener, die nicht mehr mithalten können. Das Hörspiel zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der auch die Chancen auf Rehabilitierung unterschiedlich verteilt sind: Für die eine ist die Privatinsolvenz "das Problem ihres Lebens", für den anderen nur ein Problem in einer Kette von Problemen, die es ein Leben lang abzuarbeiten gilt. Die Autorin beschäftigt sich mit Formen gesellschaftlicher Ungleichheit und den damit verbundenen Lebensrealitäten: "Durch zahlreiche Interviews mit Betroffenen verschiedener sozialer Milieus habe ich festgestellt: Selbst pleite sind nicht alle gleich ... soziale, wirtschaftliche und psychologische Ungleichheiten perpetuieren sich im finanziellen Ruin." Gesche Piening, geb.1978, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Dozentin, bundesweit interdisziplinäre Kunstproduktionen in Theaterhäusern und auf Festivals, mehrere preisgekrönte Feature, Ödön-von-Horváth-Förderpreis 2016 für ihr bisheriges Werk. Recherchestipendium im Rahmen von Neustart Kultur des Fonds Daku/Take Care für "bin pleite ohne mich". Für den BR Radioarbeiten, u.a. "Besser ist nicht gut genug. Leben in der atemlosen Gesellschaft" (2016), "Heute mit beschränkter Haftung? Keine Gesellschaft ohne Zukunft" (2017), "Einsam stirbt öfter. Ein Requiem" (2020). Die Recherchen zu "bin pleite ohne mich" wurden gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. bin pleite ohne mich

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Tiefenzeit Vergangenheit und Zukunft wiederentdecken Wer bin ich, woher komme ich? Die Sehnsucht nach Herkunft Das Kalenderblatt 29.9.1650 Henry Robinson gründet das erste Eheanbahnungsinstitut Von Sebastian Kirschner . Tiefenzeit - Vergangenheit und Zukunft wiederentdecken Autor: Geseko v. Lüpke / Regie: Sabine Kienhöfer Unternehmen bemessen die Zeit in Jahresbilanzen, Politiker allenfalls in Legislaturperioden. Je schneller das Leben wird, desto kürzer werden die Zeit-Räume, denen wir uns bewusst sind. Der moderne Mensch lebt in einem Zeit-Käfig, abgetrennt von den Wurzeln der Vergangenheit und weitgehend blind für die Tiefen der Zukunft, die sich nach ihm entfalten wird. Wir verstehen uns als die Spitze der Evolution und handeln, als ständen wir am Ende der Zukunft. Dabei währt ein Menschenleben - gemessen an der Evolution des Kosmos - nur für den Bruchteil eines Augenblicks. Was passiert mit einer Zivilisation, die keine Beziehung mehr hat zu den Tiefen der Zeit? Warum zerstört die postmoderne Kultur die Zukunft? Wie können wir uns wieder rückverbinden mit der Vergangenheit, aus der wir kommen und Kontakt aufnehmen mit der Zukunft, die in uns angelegt ist? Die Sendung geht diesen Fragen nach, weitet die Räume unseres Zeitgefühls und berichtet über Ansätze und Initiativen, die Tiefen der Zeit zum Fundament unseres Handelns in der Gegenwart zu machen. Erstsendung: BR 2018 Wer bin ich, woher komme ich? - Die Sehnsucht nach Herkunft Autorin: Ariane Stolterfoht / Regie: Rainer Schaller Viele Menschen leiden, weil sie adoptiert oder in einer Babyklappe abgelegt wurden, das Produkt einer Samenspende sind oder ihr Erzeuger nach einem "One-night stand" einfach verschwand. Warum ist das so schwierig für sie - selbst wenn sie von wohlwollenden, zugewandten Menschen großgezogen wurden? Eigentlich könnten sie sich "auserwählt", um ihrer selbst willen geliebt und angenommen fühlen. Warum bloß wiegt der biologische Faktor für sie so schwer? Und was ist eigentlich mit der Epigenetik - trägt unser Körper auch Erinnerungen an traumatische Erlebnisse unserer Vorfahren in sich? Die Autorin begleitet einen jungen Mann bei der Suche nach seinem leiblichen Vater. Sie fragt eine Psychologin, warum die Biologie eine so große Rolle spielt für die Konstruktion des Selbst. Unter anderen spricht sie aber auch mit der Tochter von Holocaust-Überlebenden darüber, was es bedeutet, wenn die Kontinuität in der Familienidentität gebrochen ist. Erstsendung: BR 2020 Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 29.09.2021, 02:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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Deutschlandfunk Kultur

Das große Heft

Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

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